Triefende Nase, Juckreiz, brennende Augen und Niesanfälle bis hin zur Atemnot…. jedes Jahr meldet sich der Heuschnupfen pünktlich zum Frühlingsanfang.
Natürlich ist in erster Linie die geschwächte Lebensenergie (das „Qi“) durch die TCM-Behandlung zu stärken, die Hitze und Feuchtigkeit abzuleiten und somit die körperliche Konstitution zu verbessern, damit eine Befreiung vom Heuschnupfen möglich wird. Bei leichten Symptomen – oder zur Unterstützung der TCM-Behandlung – kann man sich allerdings zusätzlich selber mit Akupressur und einem einfach herzustellenden Hausmittel helfen.
Der Akupunktur Punkt „Ying Xiang“ gehört zum Dickdarm-Meridian, welche den Lungen-Meridian direkt beeinflusst. Der Lungen-Meridian und die Nase sind wiederum miteinander verknüpft. Beim Aktivieren des Akupunktur-Punkts „Ying Xiang“ kann man die Rhinitis, also die verstopfte Nase, behandeln.

Akupunktur – Punkte „Ying Xiang“
Die Akupunktur-Punkte „Bi Tong“ und „Yin Tang“ haben die Aufgabe, die Wärme bzw. Hitze im Körper zu zerstreuen.

Akupunktur-Punkte „Bi Tong“

Akupunktur-Punkt „Yin Tang“
Anwendung: Während der Heuschnupfensaison täglich morgens und abends die oben genannte Punkte jeweils 2 Minuten abwechslungsweise fest drücken, bei starken Symptomen die Behandlung 1 bis 2-mal wiederholen.
Ein nützliches Hausmittel gegen Heuschnupfen:
Knoblauch schälen, Wurzelteile abschneiden und in ein sauberes Glas (ca. 1L Inhalt) mit Schraubdeckel geben, Essig nachfüllen bis der Knoblauch überdeckt ist. Glas schliessen und einen Monat an einem kühlen und dunklen Ort ruhen lassen (nicht im Kühlschrank). Nach einen Monat das Glas öffnen und jeden Abend eine kleine Portion (ca. 30ml) Essig in einen Behälter geben, und 30 Minuten durch beide Nasenlöcher einatmen. Auf Wunsch kann man den eingelegten Knoblauch auch essen.

